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Breisgau Triathlon 2018

Zwei Birgländer in Schwaben mit Sonnenstich

Die Gemeinde Malterdingen in Schwaben liegt zwischen dem Kaiserstuhl und dem Schwarzwald. Sie hat eine ähnliche Größe und Beschaffenheit wie das heimische Birgland. Vielleicht lag es daran, damit sich Jacky Maderer und Nicole Gundel aufmachten, um an einem der anspruchsvollsten Triathlon in Deutschland teilzunehmen.

In der Ausschreibung wird der Triathlon sehr harmlos umworben:
Schwimmen in der Nähe des Kaiserstuhls, Radfahren in den Ausläufern des Schwarzwaldes und Laufen in den Weinbergen von Malterdingen. Wer sich nicht an die Mitteldistanz wagen will, der kann auf der Volksdistanz ( 0,7 km Schwimmen, 32 km Radfahren, 7 km Laufen) den Flair, die Begeisterung der Region für den Triathlon und die familiäre Atmosphäre genießen.

Da Maderer und Gundel die gute Form und das viele Training nicht verschwenden wollten, stellten sie sich der Herausforderung im „Schwabenländle“.

Maderer wollte seine Wohngemeinschaft im weiteren Verlauf des Rennes unterstützen und meldete sich daher zur Volksdistanz an. Beim Schwimmstart ging es relativ human zu, nur von einem Mitstreiter bekam er einen Schlag mit, der ausgereicht hätte um mehrere Konkurrenten zu versenken.

Auf dem Rad waren nicht die bergauf Strecken das Problem, sondern die bergab Passagen. Durch zahlreiche Schlaglöcher brauchte man ein gutes Fahrgefühl oder eine noch bessere Krankenversicherung. Die Laufstrecke ging durch die Weinberge eine steile Rampe mit über 10% hinauf und unmittelbar nach einem Wendepunkt wieder den Berg nach unten. Das und die 30°C, brachte spätestens jetzt alle Athleten zum Schwitzen.

Maderer vom ASV Schwend, kam als 11. im Gesamtfeld und 2. in seiner Altersklasse nach 1:36 h im Ziel an.

Nicole Gundel CIS Amberg, wagte sich an die Herausforderung der Mitteldistanz. Hier musste sie 2 km im Wasser, 80 km auf dem Rad und noch 21 km in den Laufschuhen verbringen. Da der Wettkampf zugleich für die schwäbische Meisterschaft gewertet wurde, war das Starterfeld sehr gut besetzt. Nach der Abkühlung im Wasser, konnte sie ihre Bergerfahrung aus der Heimat voll ausnutzen und platzierte sich sehr gut im Feld. Auch wenn ihr die Hitze beim Laufen stark zusetzte, kam sie ebenfalls als 11. in der Damenwertung und 2. in ihrer Altersklasse nach 5:18 h im Ziel an.

Scheinbar hatten aber beide einen leichten Sonnenstich, denn nach der tollen Verpflegung im Zielbereich machten sie sich gleich an den Heimweg. Maderer dachte, seine Freundin ist sehr weit von einer Platzierung auf dem Podest entfernt und sie fuhren beide ohne Sachpreis nach Hause. Aber nur wegen des Preises, machen wir Triathleten ja keine Wettkämpfe….